bubbles - no troubles! Weekend
Auffahrt 2000 in Elba



Dieses verlängerte Wochenende über die Auffahrt, super organisiert von Gregor, führte uns mit Zug, Zug, Zug, Bus, Schiff und nochmals Bus nach Elba. Genauer in die Barbarossa-Bucht zur ehemaligen Subex-Basis. Entspannung und Erholung war angesagt. Zum Glück hatte jeder Taucher bloss etwa 50 kg Handgepäck, sonst wäre uns die endlose Umsteigerei wohl auf die Nerven gegangen. Die Schnarcherei im Couchett war wohl nicht jederfraus Sache. Obwohl in Gregors Timetabel einwandfrei festgehalten, wussten wir erst nachdem Gregor in Florenz ausgestiegen war, dass auch wir raus mussten. Totaler Herdentrieb! Seltsamer Weise fahren in unserem Nachbarland ab und zu zwei Züge gleichzeitig auf demselben Geleise von dannen. Zum Glück erkannte Petra noch just in time diese Tatsache. Es folgte der nächste Spurt. Danach reisten wir wieder etwas geruhsamer. Entsprechend schlaff legten sich alle nach der Ankunft zuerst hin. Alle? Nein, ein paar wenige wollten es noch am selben Tag wissen und stiegen bei "fremden Leuten" zu. Einen richtigen Eindruck von Ferien bekamen wir jeweils am Abend im Städtchen. Das Nachtessen hat wohl allen geschmeckt. Einzig für Meeresfrüchte können sich noch immer nicht ganz alle begeistern.

Das Gross legte am kommenden Morgen los. Doch eine kleine Panne verzögerte das Ablegen. Buchstäblich in letzter Sekunde merkte ich, dass ich unsere Lungenautomaten in der Pension vergessen hatte. Mein Spurt wurde mit Applaus verdankt. Unser erste Tauchgang führte uns zum Punta Gallera. Die Strömung war hier wohl von all unseren Tauchgängen am intensivsten. Die Motivation ins Wasser zu springen schwankte. Bis die Letzten ins Wasser eintauchten, zäpften die ersten bereits wieder oben auf. Das Wasser war gut, nicht super aber gut. Die roten Gorgonien faszinieren immer wieder aufs neue. So folgten Tauchgänge am Capo d'Arco, an der Millowitsch-Wand, an der Steilwand, an der Insel Ramaiola, wieder am Capo d'Arco und zuletzt, am Samstag abend, für ein paar wenige, verbissene, nie genug kriegende Nachttauch-Freeks, wieder an der Steilwand. Schade, konnten sich nicht mehr zu diesem Nachttauchgang entschliessen.

Gestärkt von diesen erlebnissreichen Tagen nahmen wir die 15stündige Rückreise mit einem müden Lächeln um 7 Uhr morgens (und das an einem Sonntag) in Angriff. Beinahe als Zügelmänner und -frauen ausgebildet, war wohl jedermann froh, wieder zu Hause zu sein. Wir werden wohl alle bei unseren nächsten Tauchgängen das Auto wesentlich mehr estimieren!


Reto

Ein paar Impressionen:




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