REISETIPS / REISEBERICHTE

Micronesien 1997

Manila Domestik - International Airport

benötigten über 2Std. bis wir nur eingecheckt haben. Der Shuttelbus der Philippiensairline weigerte sich standhaft uns zu transportieren, da der Weiterflug mit Micronesia-Continentalairline stattfand. Es sei denn wir würden an einem entfernten Schalter zuerst jeder 10 US$ bezahlen. Wir fanden dann bei dem AVIS - Schalter eine etwas günstigere Lösung für 195 Pesos pro Fahrt.


Manila - Singapore

Da wir einen Aufenthalt von mehr als 8Std in Manila hatten, wurde unser Gepäck nicht durchgecheckt (Koror-Manila-Singapore-Zürich-Basel). Wir mussten also unser ganzes Tauchmaterial abholen und in die Philippienen einreisen. Es gelang uns gerade noch mit knapper Mühe im Flughafengebäude selber in die obere Etagé zu wechseln. Dort befindet sich die Abflughalle. Nun wurde wieder durchleuchtet und durchsucht. Als wir drin waren bemerkten wir, dass der Schalter der Singaporeairlines erst um 4.00 Pm öffnet (jetzt war es 8.00 Am). So sollten wir nun 8Std. in der Abfertigungshalle festsitzen, da es K E I N E Gepäckaufgabe gibt. Mit etwas Glück fanden wir im 4. Stock das Reisebüro der Singaporeairlines, die dann freundlicher- und ausnahmsweise und erst noch gratis, während wir einen Ausfug für 5 Stunden nach Manila machten, unser Gepäck bewachten. Um in den 4. Stock zu gelangen muss man das Gebäude verlassen, um dann ein paar Meter weiters wieder in das Gebäude eintreten zu können. Dort sitzt so etwas wie ein Polizist. Der verlangt dann deinen Passport den du abgibst und dafür eine Karte erhälst auf der steht 4. Stock . Diese ist immer zu tragen bis du sie dann retour gibst und deinen Passport zurück erhälst.


Koror (Palau)

Nach 8 stündiger Verspätung aus Yap landeten wir glücklich auf unserer letzten Insel. Da wir den Transfair zum Hotel (West Plaza by the Sea Hotel) schon von der Schweiz gebucht hatten, meldeten wir uns bei Toyota rental an. Nach geraumer Zeit und Kontrolle unseres Vauchers wurden wir in einen Mitsubishi verladen. Nach 7 Minuten Fahrt geht es auf eine holprige Dreckstrasse die zum Meer führt. Der Grund: die Brücke, welche die Flughafeninsel mit Koror verbindet ist seit September 1996 eingestürzt. In ca. 2 Jahren soll es eine Neue geben (alles von den Japanern gesponsert). Das Dumme ist nur, dass die Brücke auch für die Wasser und Enegieversorgung von Koror benötigt wird. Die Leitungen hängen jetzt einfach in der Luft und müssen jede Woche repariert werden. Das führt wiederum dazu, dass in vielen Restaurants und Hotels Wassermangel herrscht. Glücklicherweise in unserem nicht. Wir konnten immer Duschen und die WC - Spülung funktionierte auch. Dafür hatten wir alle möglichen Insekten zu Besuch. Nur ein möchtegern Doppelbett, dass erst noch viel zu kurz war. Sonst war alles ok. Das Hotel ist eben für Japaner ausgelegt und wird von einem Taiwanesen geführt.
Getaucht haben wir bei Samís Dive Tour. 9.00 Brifing (gut dahrgestellt) zwischen 15.30 und 16.30 wieder zurück. Insgesamt sind dort etwa 10 Dive - Guides und 4 - 5 Bootsfahrer angestellt. Die meisten sind jung und aufgestellt. Für einen Aufpreis kannst du von dir ein Video unter Wasser drehen lassen. Zur Abwechslung kannst du aber auch einmal mit einem Kaiak einen Tagesesausflug machen. Getaucht wird meistens 1 - 1.30Std. entfernt von der Basis. Die Zeit bis zum Tauchplatz vergeht schnell, da die Fahrt vorallem am Anfang an vielen kleinen Inseln vorbeiführt. Möglicherweise drehen sie ihre 2 X 150 PS Motoren aber voll auf, und du bekommst gar nicht alles mit. Auf den Motorbooten haben je nach Grösse und Motorstärke 5 - 12 Taucher Platz. Die Konkurrenz hat noch grössere und stärkere Boote (20 -30 Taucher) sind aber auch nicht schneller. Ein Tag auf dem Boot inklusive Transfair vom, zum Hotel, 1 Lunch, Softdrinks à Disketion und 2 Tauchgänge mit je einem Tank à ca. 12L und 200 bar Pressluft kosten eine Person 90 US$. Im Vergleich mit den anderen Inseln oder Divebasen die wir in unseren kurzen Ferien besucht haben, war dass, das beste Preis - Leistung Verhältnis. Ein dritter Tauchgang kann noch für zusätzliche 25 US$ angehängt werden. Zum Beispiel ein kurzer Höhlentauchgang in der Nähe der Basis, der uns persönlich sehr gut gefallen hat. Ein Nachttauchgang kostet 50 US$, sie sind nicht so spektakulär wie die auf den Phillippienen. Trotzdem, eine angenehme Abwechslung. Allerdings in der Nähe der Basis, am Aussenriff getrauen sie sich nicht so recht. Achtung nur 110V Spannung. Da die Insel sehr Amerikanisiert ist, gibt es nur Tauchlampen mit Batterien. Ich fand nirgends eine Möglichkeit die Lampe zu laden. Glücklicherweise konnte ich dies zuvor auf der Insel Yap tun, so dass wir immer noch genügend Licht für eine Woche hatten.

Restaurants auf Koror und Umgebung
Wir haben ausprobiert: Sea Horse, japanisch und im Hotel; Dragon Tai, japanisch für Könner; Rock Island Cafè, Samís Dive Tour hat vermutlich Aktien dort; Arirsana, Koreanisches nobel Restaurant; und das Pirate Cove, das nicht zu verachten ist.

Die Tauchpätze um Palau
New Dropoff,
beim Einstieg fiel ich gerade auf ein Schwarm Baracudas. 10 Sekunden später sah ich schon die ersten zwei Withtips-Sharks. Ein schönes Riff das den Höhepunkt in einer Ecke hatte, wo unglaublich viele Fische konzentriert waren. Viele Grossfische und mehrere Schwärme von über 10í000 Pyramiden - Falterfischen.
Ngemelis Wall, schöner zweiter Tauchgang aber ohne Höhepunkt. Withtipís, grauer Riffhai, Napoleon, Kugelfisch.
Peleliu Express, Driftdive der bei der Inselspitze endete, 10 US$ Aufpreis wegen weiter Fahrt. Graue Riffhaie z.t. mit Schiffshalter, 2 Schwärme Thunfische, grosse Kaiserfische, Süsslippen und Makrelenschwarm.
Peleliu the Cut, schöne Riffwand, allerdings fiel das Riffdach stark ab, so dass wir nicht gemütlich austauchen konnten. Die Nullzeit baut sich eben auf 14m noch nicht wieder auf. Grosse Thunfischprügel, wenige Haie.
Blue Corner, Tauchen durch eines von vier möglichen Löchern in dem Riffdach ab, und kommen an der Wand wider heraus. Bereits ab 12m sehr kalt, ca. 22° C. Schönes Dropoff, Fledermausfische.
Ulong Channel, am Eingang auf einer Seite des Channel ist eine Putzerstation für Haie, erst bei starker Strömung interessant. Im Channel befinden sich etwa 3 Tillas mit zum Teil spezieller Korallenbewachsung. Am Ende läuft er wie in ein übergrosser Kehrplatz aus. Der schönste Kanal den ich bis jetzt betaucht habe.
Coral Garden, abfallendes Riffdach. Besonderes, man findet Mega Riesenmuscheln. Sind zuerst an der Wand getaucht, dann zurück, quer gegen die Stömung über das Riffdach, um besser Austauchen zu können.
Siaes Tunel (Ulong), tauchten zu einem Höhlenloch in der Wand das etwa bei 28m begann und den Boden auf etwa 45m hatte. Also ein Durchmesser von ca 17m hatte. Der Eingang hat in der Wand eine Art Tunnelverbindung zu zwei weiteren Löchern. Netter Tauchgang aber kalt.
Cave, 5 min. von Samís Dive Tour Basis. 3 Cavernen die zum Teil über den Wasserspiegel reichen. So kann man immer wieder Auftauchen. Schön und interessant, nur für vorsichtige Taucher geeignet.
Turtle Cave, tauchen als erstes durch ein Loch (Spalte) im Riffdach ab. Sehen nur eine Schildkröte, schlechte Sicht, sonst nichts besonderes.
Big Dropoff, sehen wieder einmal ein Pyramidenfalterfisch - Schwarm, sehr schöne Feilenfische und eine Gruppe von 10 -15 Büffelkopfpapagaienfische.
Pintcher, Nachttauchgang etwa 10 min von Samís Dive Tour Basis entfernt. Gemütlicher angenehmer warmer Tauchgang. Sahen eine Bärenkrabbe, eine Riesenkrabbe, eine Spinne, ein blauer Schrimps und eine grosse und noch intakte Gorgornie.
noch zu erwähnen, da die Motorboote während des Tauchganges nicht ankern, wurden wir immer nach dem Tauchen eingesammelt. Einige Taucher hatten so eine Art von Minianker dabei, mit denen verkrallten sie sich bei starker Strömung im Riff. Bei besseren Zeiten soll die Wassertemperatur schon mal 28° C erreichen. Wir empfehlen einen 7mm Anzug, da der Trockentauch - Anzug nicht so einfach transpotiert werden kann. Vor dem ersten Tauchgang musst du noch 10 US$ für die Taucherlaubnis von Palau bezahlen, gültig für ein Jahr.


Yap

Der Flughafen in Yap ist nicht der kleinste, aber vermutlich der Schmutzigste von Mikronesien. Dafür hatten die Beamten ein absolutes durcheinander und wussten nicht was, wie, wo, und wer. So dass wir relative schnell, schon bereits nach 10 Minuten, durch den Zoll schloffen. Der Besitzer des Manta Ray Bay Hotel erwatete uns mit 3 Angestellten, und sorgte für das Gepäck und den Transfair. Wenn wir gewollt hätten, wären am Nachmittag noch 2 Tauchgänge möglich gewesen. Allerdings sieht man Mantas nur Morgens.
Unser Zimmer hat eine grosse Dusche, Fernseher, 2 Doppelbetten und ein Balkon. Unten hat es ein Video - Shop für Taucher. Gleich in der Nähe fand ich, hinter einem Bild versteckt, den einzigen 220 V Anschluss von ganz Mikronesien.
Der Tauchshop ist gut ausgerüstet: 4 Boote und jede menge an 12L Alu Tanks. Ein eigenes Kästchen für jeden Taucher. Jacket und Reguleter am Morgen bereits auf dem Schiff und montiert.

Restaurants in Yap
Wir assen hauptsächlich im Hotel, meist gut, auf jedenfall teuer. Zu empfehlen wäre noch das Restaurant im Marina.

Tauchplätze in Yap
Manta Ridge,
es ist 7.00 Uhr Morgens und wir fahren mit 2 Booten Richtung Norden, quer durch die Insel, zum Manta Ridge Point. Hier soll die Putzerstation der Manta Rayís sein. Wir erfahren , dass wir die Mantas nicht berühren und ruhig sitzen sollten. Die Sicht im Wasser ist äusserst schlecht. Trotzdem kommen einige Mantas nach 5 Minuten wartens vorbei. Die Mantas sind heute mehr an den Weibchen interessiert, als an den Putzerfischen. Von unserer kleinen Korallen - Arena aus, die ca. auf 16m liegt, beobachten wir das Treiben der Mantas ca. 40 Minuten lang. Dann gehts zurück aufs Boot wo wir eine Stunde pausierten. Wir wurden mit Gebäck, Kuchen und Tee verpflegt. Der 2. Tauchgang, das selbe Spiel. Jetzt sind noch einige Mantas mehr hier. Die Fotographen blitzen was das Zeug hält. Ob ihre Fotos in der Brühe etwas werden ist fraglich. Die Mantas haben Mitleid mit uns und schwimmen direkt auf uns zu oder dicht über unsere Köpfe hinweg, so dass sie uns beinahe berührten. Auf dem Rückweg sahen wir noch einen Büffelkopfpapageien- und ein Krokodilfisch.
Main Channel, Nightdive, der langweiligste Tauchgang meines Lebens! Hätten wir doch das Geld besser zum Fenster hinaus geworfen. Obwohl man sagt: Ein schlechter Tauchgang ist immer noch besser als ein guter Tag bei der Arbeit (stand in einem Scheisshaus auf Koror). Nachttauchen lohnt sich in Yap nicht oder war das schlechte Wetter schuld? PS: Wir tauchten noch einmal am Tag und sahen einen Riffhai, eine Schildkröte die vom Diveguide gefangen und gequählt wurde (für die Fotographen) und eine Nacktkiemenschnecke.
Tomil Channel Bluehole, ein Sandloch im Riffdach. Wir tauchen im Kreis, und bestaunen kleine Riffbarsche.
Tomil, Driftdive ohne Strömung. Sehen einen grossen Rochen, finden einen Lobster und treffen auf ein Rotfeuerfisch.
noch zu erwähnen, es sind 5 Tauchgänge am Tag möglich. Morgens 2 à 95 US$, mittags 2 à 95 US$ und abends 1 à 60 US$ mit Licht. Morgen- Mittag- und Nachtessen zusätzlich im Hotel. So kommst du mit der Übernachtung locker auf 380 - 400 US$ am Tag. Aber keine Angst, es gibt noch günstige Pauschalen für Uebernachtung mit tauchen. Die Tauchbasis heisst übrigens Yap Divers und gehört zum Hotel. Sie wird von einem Schweizer namens Fredy geführt der ziehmlich ruhig ist.


Saipan

Nur Zwischengelandet, soll nach Angaben von Amerikanern die dort wohnen gleich teuer sein wie Guam.


Guam

Airport - Hyatt Hotel dauert etwa 5 -7 Minuten mit dem Taxi, und kostet 17 US$ inklusive Trinkgeld für zwei Gepäckstücke. Preis für unser Zimmer 200 US$ für jede Person. Die Leistungen waren entsprechend gut, nur die Nacht zu kurz. Allerdings ist um 22.00 Uhr dort der Ofen schon aus. Im Hilton mussten wir sogar 240 US$ zahlen, dafür war das Zimmer kleiner und kommt mit einer schlechten Aussicht daher. Wir bevorzugen das Hyatt Hotel. Es gibt sicher die Möglichkeit irgendwo billiger zu übernachten, jedenfalls sahen wir so Motel ähnliche Absteigen. Aber es ist sowieso alles teuer in Guam. Auf dem Airport solltest du rechtzeitig erscheinen wenn du dein Flug bekommen willst. Beim Eincheken entstehen Schlangen von denen Skiliftbesitzer nur träumen können. Alle sind damit beschäftigt, riesige Karton Kisten mit Klebband zu umwickeln, damit sie am Schalter alles nochmal aufreissen dürfen und dann wieder alles verkleben können. Achte auf deine Gepäcketiketten es werden schonmal Falsche vergeben. Die Gate Nummer auf deiner Boardingkarte muss nichts gemeinsam mit deinem wirklichem Gate haben. So ist es nicht verwunderlich, dass auf einmal 50 Japaner aufstehen und zu einem andern Gate wandern. Also aufgepasst!


Truuk

Nur Zwischengelandet, sahen vom Flugzeug schon viele Wracks. Der richtige Tauchplatz für 2. Weltkriegfans. Allerdings ist das Wetter und die Sicht schlecht. Mögliche bessere Zeit zwischen Mai und September. Truuk sei die wenigst weit entwickelte Insel. Dies sind zum Teil Angaben von angetroffenen Tauchern.


Pohnpei

Die Regeninsel. Wir werden am Flughafen abgeholt, und haben nur einen ganzen Tag. Ich habe Fieber und bleibe im Village Hotel. Das Zimmer ist im Hang auf Pfählen aufgebaut, und sehr luftig. Es regnet 24 Std. am Stück. Trotzdem sollte man die Insel und das Hotel in eine Hochzeitsreise einplanen. Esther geht auf eine geführte Tour. Beim Schnorcheln sieht sie 8 Mantas. Dies sei eine Ausnahme, meint ihr Tourguide. Das Tauchen scheint gut organisiert zu sein. Phönix ist allerdings eine japanische Tauchbasis.


Kosrae

Langsame Abfertigung der Papiere am "Flughafenzoll" (FSM). Die Gepäckstücke werden einzeln aus dem Flugzeug gegrabscht. Erleichterung als unsere doch noch zuletzt kamen. Wir haben Transfair vom Flughafen zu unserem Sandy Beach Hotel. Aber von wem? Es standen einige Einheimische uninteressiert herum. Ein Beamter (fast alleauf der Insel sind Beamte) führte eine fast schwangere Lady zu uns. Die uns auf einen Pickup verlud und uns zum Resort brachte (ca. 30 min Autofahrtzeit). Das Zimmer hat etwa 30m2, WC mit Bad und zwei Doppelbetten. Das Wetter war nicht besonders gut. In der Nacht meist Regen, am Tag Wind oder Regen. Über dem Riffdach grosse Brecher. Ideal für lebendsmüde Wellenreiter, jedoch nicht unbedingt für Taucher.
Wir tauchen bei Dive Caroline was vom Material her gesehen ein Fehler ist, jedoch von den Menschen her ganz sicher nicht. Die "Basis" ist so etwas wie ein Familienbetrieb, alles Einheimische. Einen eigenen Kompressor haben sie auch, sowie etwa 30 12L Alutanks und ein bisschen Blei. Jedoch keine Gurten. Getaucht sind wir in der Nähe des Flughafens mit einem kleinem Buschischiff. Ein kleiner Kunstoff-Katamaran mit Aussenbordermotor. An Land haben sie noch ein recht grosses Motorschiff. Wird nach ihren Angaben nur im Sommer eingesetzt, wenn es keine Wellen mehr hat. Nebenbei ist der Motor auch noch am Arsch.

Restaurants auf Kosrae
HILFE,
nimm selber etwas mit.

Tauchplätze um Kosrae
Shark Island,
ähnlicher Tauchgang wie auf den Malediven. Im Kanal angefangen, Riff rechts, und sich mit der Strömung ans Aussenriff treiben lassen. Riffdach anfangs auf 8 -10m. Fast keine Weichkorallen, nur selten Anemonen. Am Aussenriff grössere Schwärme von Makrelen, ca 200 Baracudas, langflossen Fledermausfische und Wimpelfische. Ein Adlerrochen, ein Napoleon und ein Hai war ausserdem noch zu sehen. Die Wassertempertaur liegt zwischen 29 und 30įC, die Sicht betrug etwa 40m.
Shark Island Richtung Hafen, der Diveguide folgt uns da er keinen Computer hat. Sinken auf 40m tiefe, ausser das die Sicht schlechter wurde, war hier nicht viel los. Blieben trotzdem so lang als möglich tief. Der Wellengang war oben zu mühsam. Nach 55 Minuten gehen wir aufs Boot und haben nichts besonderes gesehen.
Walung Coral Shelf, der hohe Wellengang zwang uns in eine ruhigere Gegend (haben bereits einen Stuhl verloren), damit wir unser Mittagessen geniessen durften. Es bestand aus einer Büchse Cola und einem billigem Sandwiches. Um zu tauchen mussten wir zuerstmal wieder an die Riffkante kommen. Dabei gerieten wir an zwei winzige Brecher. Die Plexiglasscheiben flogen uns nur noch so um die Ohren. Es ist ein Wunder das niemand verletzt wurde. Der Tauchgang verlief ruhig und wir hatten das Gefühl, Zwerge in einem riesigen Aquarium zu sein, die über einer Mondlandschaft schwebten. Das Riffdach liegt etwa auf 13m, die Wellen sind aber auch noch in 18m stark spürbar. Viele merkwürdige Steinkorallenformationen sind hier an zu treffen. Schöne Spiralfiederwürmer sind zu Hauf in die Korallen eingefressen. Ein Adlerrochen - Pärchen schwamm direkt auf uns zu, und wir hatten fast das Gefühl, dass sie uns beschnuppern wollten. Nochmals fanden wir einen in der Strömung stehen. Den konnten wir auch sehr nahe umrunden.
Dropoff Wallung, die Wellen wurden immer höher und die Gesichter der Besatzung immer länger. Etwa 100m vor dem Eck kehren wir um, und schaucklen wieder zurück Richtung Hafen.
Okat Hafenausfahrt richtung Yela Wall, nichts besonderes, ausser dass die Wellen auch noch in 30m tiefe gut spürbar waren.
Noch zu erwähnen, Sonntags wird nicht getaucht, sondern man geht in die Kirche zum Singen. Die ganze Insel kann bestenfalls zwischen Mai und August betaucht werden. Es regnet jeden Tag. Es windet den ganzen Tag. Zum Wracktauchen benötigst du eine Bewilligung von irgend einem Historischen Amt in Toful. Die Bevölkerung ist sehr freundlich und katholisch, aber etwas scheu. Man kann meistens gratis mitfahren, obwohl es ein Taxiunternehmen gibt. Im Amy Camp kann man sich gratis untersuchen lassen, falls man sich krank fühlt. Das Essen ist schlechter Amyfood, jedenfalls für Touristen. Bills Restaurant hat am Samstag geschlossen. Sind uns nicht sicher ob das Sandy Beach die richtige Adresse für Taucher ist. Die Australische Dive Basis Nautilus ist vermutlich besser ausgerüstet und dementsprechend teurer.


Für Schreibfehler und merkwürdige Satzstellungen übernehme ich keine Haftung !

PS: Die Inseln sind geographisch aufgeführt. Wir reisten: Manila-Guam-Kosrae-Pohnpei-Guam-Yap-Koror.


Für weitere Fragen an die Urheber (Esther und JŁrg) dieses Textes